Empfang

Du betrittst das Gebäude. Kaum bist du durch die Tür, merkst du, wie du schrumpfst. Es fühlt sich an, als ob man dir das Herz herausreißen würde, als dir klar wird, wie deine Grundrechte mit Betreten des Gebäudes automatisch außer Kraft gesetzt werden. Verstört schaust du dich um. Riesenhafte Gestalten betrachten dich über ihre Brillen hinweg von oben herab. Sie bleiben stumm.

Nervös und mit aufkeimenden Bauchschmerzen gehst du an ihnen vorbei in einen langen Flur. Deine Hände umklammern verkrampft ein Blatt Papier. „Einladung“, steht darauf. Du findest die richtige Tür und bleibst davor stehen. Zitternde Hände klopfen sachte an. Dein Herz klopft dir bis zum Hals und die ersten Schweißperlen werden auf deiner Stirn sichtbar.

Was wird dich hinter dieser Tür erwarten?

13 Antworten zu “Empfang”

  1. Martina Sagt:

    Hallo ####(Name von Moderation entfernt, bitte hab Verständnis dafür, dass wir Namen erst später nennen wollen. Danke.)

    Ich kenn diesen Augenblick und dieses Gefühl.
    Wenn du erst mal eine Bittsteller-Figur bist, bist du ihnen haltlos ausgeliefert.
    Sie geben dir das was sie für richtig halten – nicht was du brauchst und zum Schluß noch brav „Danke“ sagen, damit du beim nächsten mal vielleicht das bekommst was du brauchst.
    Abschätzende Blicke und entwürdigende Kommentare. Das Gefühl verloren zu haben und ein Niemand zu sein…..

    Schön das du dir mal hier Luft machst !!! Weiter so !!!

    • Liebe Martina,

      vielen Dank für deinen Kommentar und deinen Zuspruch. Je mehr Leute sich zu Wort melden, desto größer wird auch die Wirkung unseres Projektes.

      Wir wünschen dir viel Kraft, um dich von der ARGE nicht fertigmachen zu lassen.

      Liebe Grüße

  2. H.Th.Solle Sagt:

    Diesen Irrsinn musste ich auch Jahre lang mitmachen obwohl ich eigentlich als Vorruheständler mit dem damaligen Arbeitsamt
    eigentlich nichts zu tun hatte, musste ich mich alle viertel JAhr bei denen melden. Zu erst immer persönlich und nachher ging das auch per Telefon. Doch der ganze Irrsinn dabei ist, das ich, wie sich später herausstellte, für 79,90 Euro, diese Schikane ertragen musste. Das ging soweit, das der letzte Sachbearbeiter, ein Schwerbehinderter genau wie ich, mich dazu gezwungen hat, das ich mir eine Ehrenamtliche Tätigkeit suchen MUSSTE und das im Beisein meines Schwiegersohnes. Da hab ich bei unseren Betreuern in der Firma angerufen und hab Dampf gemacht. Nach 14 Tagen bekam ich einen Brief von der Firma, wo ich mich selbstversichern konnte. Das waren die 79,90 Euro, die das ARBEITSAMT für mich in die Rentenkasse einbezahlte. Dafür wurde ich von diesen Typen so schikaniert.
    SCHIKANE anders kann ich das nicht bezeichnen.
    Nachdem ich das Okay von der Rentenkasse hatte, habe ich beim ARBEITSAMT angerufen und denen gesagt, „Das war es, ich spiele nicht mehr in Eurer Liga, ab heute spiele ich in der Bundeslige und habe mit euch nichts mehr zu tun. Sollte ich nur noch einen Fetzen Papier von euch bekommen, dann stehe ich bei euch euch auf der Matte und setze euch mal die Möbel gerade und noch was, sie können dem Herrn Sachbearbeiter sagen und schreibt euch das ALLE hinter die Ohren, ihr vergesst wohl in eurer Arroganz von wem ihr bezahlt werdet. Das sind unsere Steuergelder die ihr jeden Monat mit nach Hause schleppt“. Die Antwort und zugleich Frage war „Haben sie den Arbeit“? Da hab ich nur darauf geantwortet „Ds geht sie garnichts an, streichen sie mich aus der Liste und schluss ist“.
    Die Herrschaften vergessen wirklich in ihrer Arroganz(einige ausgeschlossen), das sie von uns als Steuerzahler bezahlt werden und das muss man denen mal klar machen. Angst hatte ich zwar nie, wenn ich dahin musste nur eine heiden Wut, das ich mich da schon wieder melden musste, das waren 2 Minuten und dafür musste ich 16 Kilometer fahren. So ein Wahnsinn. Wenn ich das heute sehe ist es bei der Arge nicht anders. Ein Nachbar von mir 59 Jahre wird auf Lehrgänge geschickt. Was soll dieser Irrsinn, er bekommt doch eh keine Areit mehr. Was da ein Geld zum Fenster rausgeworfen wird, das ist der vollkommene IRRSINN. Zudem hat er alle paar Monate einen anderen Sachbearbeiter und dann geht der ganze Zirkus wieder von vorne los.
    Einen Rat gebe ich euch mit: Zeigt keine Angst vor diesen sogenannten Sachbearbeitern !!! Stelt sie euch nackt vor und ihr kommt aus dem lachen nicht mehr raus.
    Viel Glück und Kraft wünsche ich jedem der das liest. Lasst euch nicht von denen runtermachen, ihr seid genauso Menschen wie sie und sagt ihnen auch ruhig mal die Meinung. Sollten die euch blöde kommen, sofort zum Chef gehen.
    Also, ich drük euch die Daumen!!!!
    VG Theo

    • Lieber Theo,

      vielen Dank für deine Schilderung und deinen Zuspruch.

      Jede Schilderung dieses Irrsinns kann helfen, denen, die gegen Hartz IV-Empfänger wettern, die Augen zu öffnen. Die Bevölkerung wachzurütteln.

      Wir wünschen dir, dass du nie wieder mit der ARGE oder dem Arbeitsamt zu tun haben musst.

      Liebe Grüße

  3. Hey, ganz herzlichen Dank für das Verlinken hier.
    Ich bin noch nicht so weit, habe noch nicht einmal das Design geklärt, schaffe es noch nicht, Kommentare sichtbar zu erhalten etc. …
    Ganz liebe Grüsse
    Suse

  4. stardust Sagt:

    auch ich habe diese erfahrung machen müssen, ich war berufskraftfahrer, bekam 1993, da arbeitslos, einen lehrgang, spezialisierung berufskraftfahrer, beim tüv, da war alles mit bei, baugeräte, radlader, kräne, bagger fahren nivilieren, gefahrenguttransporte, eben all den mist, habe ihn nach einem jahr erfolgreich abgeschlossen, arbeit, fehlanzeige, wechselte von einem stadtbezirk in den anderen, nach zwei monaten war meine vorakte noch nicht da, musste zum sozialamt, geld beantragen, fuhr zum ehemaligen aa und machte da druck, bekam daraufhin hausverbot, weil ich der dame dort genau das auf den kopf zu gesagt habe, wie H.Th.Solle meint, ihr lebt von unseren steuergeldern, also bewegt eueren ars.., bekam dann im neuen aa eine abm für zwei jahre, danach war ich ein halbes jahr zuhause, arbeit finden gleich null, bekam eine vorladung vom aa, die vermittlerin schlug mir einen lehrgang, spezialisierung berufskraftfahrer vor, ich hohlte darauf meinen aktenordner aus der tasche und zeigte ihr, das ich die führerscheine schon hatte, sie lenkte ein und schlug mir einen neuen termin vor, bekam drei wochen später erneut eine vorladung, vor mir,ein ca. 25 jähriger schnösel, fauchte mich gleich wie ein raubtier an, ich lächelte nur, er fragte, warum ich den lehrgang nicht angenommen habe, ich erklärte ihm den sachverhalt, er schlug mit der faus auf den tisch und brüllte mich an, entweder sie gehen zu den lehrgang, oder sie werden gesperrt, ansonsten penner, geh dahin zurück, wo du hergekommen bist, ich mit meinen 50 jahren war wie vor den kopf geschlagen,sagte dann nur, ok, wenn sie der meinung sind, 180.000.-dm, zum fenster hinaus werfen zu können, gehe ich, drehte mich vor der tür aber noch mal um, konnte es mir nicht verkneifen, und sagte ihm, sie haben noch nie produktiv gearbeitet, sitzen hinter dem schreibtisch und maßen sich an, andere menschen als penner zu bezeichnen, arbeiten sie erst einmal, dann können sie mit mir auf augenhöhe diskutieren, ein anderer an meiner stelle, hätte ihnen mass genommen, aber auch ihr stuhl kann kippen, ich ging raus und machte beim amtsleiter eine sofortige dienstaufsichtsbeschwerde, als ich später mal wieder auf dem aa war, karrte der schnösel akten durch die gegend, habe eben auch die erfahrungen machen müssen, auch auf den sozialämtern, gotseidank hatte ich mit denen nur immer eine begrenzte zeit zu tun, musste allerdings wärend meiner abm, beim senat, eng mit den sozialämtern und den aa’s zusammenarbeiten, komisch, da klappte es prima, war ja da auch für die auf augenhöhe.

    • Lieber stardust,

      danke, dass auch du hier deine Erfahrungen teilst. Wir wünschen dir, dass du dich in Zukunft nicht mehr mit solchen Dingen rumärgern musst, denn sich wie ein Mensch zweiter Klasse fühlen zu müssen hat niemand verdient.

      Liebe Grüße

  5. T. Schnell Sagt:

    Ach, die armen Arbeitslosen. Ich kann dieses Gejammer wirklich nicht mehr hören. Man sollte die mal alle nach Afrika oder Amerika oder so schicken, dann würden die mal sehen, wie gut die es hier haben. Was wollen die eigentlich? Nicht nur, dass die sich von der arbeitenden Bevölkerung aushalten lassen, die wollen auch noch, dass ihnen das Amt die Arbeit vor die Tür bringt. Natürlich erst um 12 Uhr mittags, weil die ja vorher noch schlafen tun. ICH muss den ganzen Tag arbeiten, damit die auf der faulen Haut liegen können. Sollen die doch mal vor die Tür gehen. Ist doch überall Arbeit. Und jetzt sollen die sogar 400euro bekommen. Noch mehr. Das ist unfassbar. Wer soll das denn bezahlen? ICH bezahle das. Ich hab immer weniger von meinem Lohn und muss immer mehr Steuern bezahlen und die liegen den ganzen Tag auf dem Sofa. Die wollen Solidarität. Was ist denn mit der Solidarität den Arbeitern gegenüber?
    Ich kann das echt nicht mehr hören. Denen sollte man die Kohle komplett streichen. Ja, und die sollten sich auch ganz klein machen, wenn die zum Amt gehen. Von denen kriegen die nämlich ihr Geld!

    • Lieber T. Schnell,

      auch dir danke für deinen Kommentar. Du fragst (zu Recht) nach der Solidarität den Arbeitern gegenüber, die immer weniger von ihrem Brutto mit nach Hause nehmen dürfen. Wir können deinen Unmut verstehen, doch die Schuldigen sind nicht diejenigen, die keine Arbeit haben, sondern diejenigen, die die Gesetze machen und diejenigen, die von der Abwärtsspirale der Löhne profitieren.

      Im Prinzip sitzt du im gleichen Boot. Du wirst ausgebeutet, von den gleichen Leuten, die für die Schikanen und Entwürdigungen der ALG II-Bezieher verantwortlich sind. Es bringt niemandem etwas, wenn wir uns gegenseitig die Schuld zuschieben und uns zerfleischen. Stattdessen müssen wir gemeinsam gegen die Verantwortlichen vorgehen, damit sich nicht nur die Situation der Arbeitslosen, sondern auch die Situation der normalen arbeitenden Bevölkerung verbessert.

      Überleg doch einmal: Durch die „Zwangsarbeitsgesetze“ für Arbeitslose werden reguläre Arbeitsplätze vernichtet. Arbeiten werden für einen Bruchteil dessen verrichtet, den sie eigentlich wert wären. Als Folge sinken auch die Löhne derjenigen, die noch reguläre Arbeit haben, weiter. Sie bekommen schließlich Billigstkonkurrenz von Leuten, denen keine andere Wahl gelassen wird und die per Gesetz und Ämtern dazu verpflichtet werden. Statt sich aber nun solidarisch neben die Arbeitslosen zu stellen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, wettern viele frustrierte Arbeitnehmer noch „Richtig so!“. Und wenn dann ihre eigenen Löhne noch weiter sinken, wird noch härter gegen die Arbeitslosen geschimpft … und Zwangsarbeit etc. gefordert, was zu noch niedrigeren regulären Löhnen bzw. weniger Arbeitsplätzen führt … merkst du was? Das ist gezielte Manipulation, damit sich niemand gegen diese Abwärtsspirale wehrt.

      Daher noch einmal unser Aufruf zu Solidarität!

      Liebe Grüße

    • He, Schnell, mach mal langsam. Dein Posting ist ein blendendes Beispiel dafür, dass Du auf die einschlägigen Stammtischparolen längst angeschlagen hast. Auf diese werde ich hier auch nicht weiter eingehen, weil jeder denkende Mensch wohl längst verstanden hat, dass diese Pauschalisierungen keinen Wert haben.

      Während meiner H4-Zeit habe ich nicht auf dem Sofa gelegen, sondern wurde unter anderem zu einem völlig unsinnigen Lehrgang verdonnert, der mir außer einem wertlosen Zertifikat, das lediglich meinen sozialen Abstieg dokumentieren könnte und das ich niemals einer Bewerbung beilegen würde, überhaupt nichts gebracht hat.

      Lediglich in Einem gebe ich Dir Recht: Man sollte sich auf dem Weg zum Amt wirklich sehr klein machen – damit möglichst wenige Leute sehen, wer das verhängnisvolle Streichholz gezündet hat.

  6. Ein jeden Tag treffen sie dich: Blicke voller Wut, Hass aber auch Angst — doch sie prallen ab, denn die eigene Seele lebt längst im Licht der Freiheit. Sie geben sich Mühe einen zu hassen und verschwenden für dieses Gefühl ihre Energie, anstatt selber frei zu leben. Ergebend der Norm will der schweigende, leise Sturm der Gesellschaft nicht verstehen, dass es ruhige, freiheitsliebende Weggefährten gibt, die in dieser Norm nicht leben wollen. Der Mensch hat Angst vor allem, was anders ist als er selbst, und so drängen Menschen sich gegenseitig in einen vorgegebenen „Weg“ und merken nicht, wie sie ihrer eigenen Trauer im tückischen Ton der Zeit erliegen. Ihre Gedanken leben oft gefangen in einem Käfig, der es verhindert, außerhalb der Vorgabe den eigenen Weg aufzubauen.

    Diskriminierung und Illusionen wohin man blickt — es ist wie eine Qual, denn man selbst weiß, dass es alles ganz anders ist. Diese Welt, sie ist kaputt und trotzdem nur einen kleinen Schritt vom ganz großen Glück entfernt, denn genau diese Art der Zufriedenheit ist der leichte Weg, nicht aber die Statuslüge, die man sich schon vor langer Zeit selbst auferlegt hat. Gesellschaft, ja sie lebt im „feinen“ Wortlaut, doch schon bei halbgeschlossener Tür verfällt sie dem Neid, der Missgunst, der Gier und dem Hass.

    Ein Stück Papier sagt dir heute wer du bist und was du kannst. Zwei unterschiedliche, kreative Flüsse, sie werden bereits im Ansatz nicht mehr erkannt. Genau da liegt das Problem, denn wer sagt, dass ein Schriftsteller nur ein Schriftsteller und nicht auch ein Rocker sein kann? Das Vorurteil von menschlicher Emotionsspiegelung erschaffen, flüstert das ein Schreiber, ein Braver und ein Rocker, ein Harter. Wie ein Rocker wirklich lebt, und was er ist, dass wissen die meisten aber trotzdem nicht, denn hinterfragen gehört nicht zur guten Erziehung, und so glaubt man, was die farbige Medienwelt sagt, auch wenn es niemals der Wahrheit entspricht. Wer hat nicht schon im absichtlichen Versehen gelebt? Jeder, doch die wahre innere Offenheit des Oxymorons, im Sinne des Lebens, will kaum jemand begreifen. Ein Schriftsteller ist gleich einem Rocker, wenn die Seele es so fordert, und ein Bäcker kann auch ein Bäckermasseur sein. Der scheinbare Gegensatz, der eine Einheit bildet, sorgt doch erst für die Variation des Lebens, auf lange Sicht. Nur weil jemand eine Bescheinigung besitzt, bedeutet das nicht, dass dieser Mensch besser ist in seinem Fach, als jemand ohne diesen Nachweis, denn es ist das Leben, das uns lehrt und die Leidenschaft, die unsere Entwicklung ermöglicht.

    *Gefangen im Zwang der Gesellschaft — die wahre Freiheit
    *

    Wollen Sie hören, dass die Freiheit sich versteckt? Das man sich entschuldigt und ein Leben lang einen Weg verfolgt, von dem man selber weiß, dass er einen zerstört? Pardon, doch außer ein Lächeln wird es nichts zu bewundern geben. Als „Freiheitlicher“ zu leben, bedeutet nicht in der Gewalt zu leben, sondern im „Für“-Gedanken des neuen, humanen Flusses. Nicht klammernd an alten Wegen, Normen und Gedanken, sondern in der Bereitschaft das Neue zu erschaffen, auch wenn andere es noch als Utopie ansehen. Trotz aller Boshaftigkeit, aller dunklen Worte, die einem an den Kopf geschmissen werden, als „Springer“ in der Freiheit lebend weiß man, dieser Planet ist zu wunderschön, als dass man ihn einfach so dem Vakuum überlassen darf.

    Jeder Mensch hat das Recht mit einem Lächeln den Sonnenaufgang, aber auch den Sonnenuntergang zu genießen. Warum also ist nur ein vollwertiger Mensch, wer sich jeden Tag anhand von Zertifikaten etwas selbst beweisen muss? Warum darf nur der sorgenfrei leben, der gewissenlos ein jeden Tag Unmengen an Kapital erwirtschaftet? Fragen über Fragen und eins wird deutlich: humane Demokratie, ja sie mag schön „erklingen“, aber dennoch scheinbar auf ewig ein Wunschtraum bleiben.

    Ich schließe mit einem eigenen Zitat:

    Wer einem Menschen eine sichere Existenz verwehrt, nur weil dieser auf seinem Weg bleibt, der hat damit nicht nur die Gestalt der Diktatur gesät, nein, er hat sie bereits zum Leben erweckt.

    Ihr

    Joachim Sondern

    • Lieber Joachim,

      vielen Dank für deine nachdenklich stimmenden Worte. Wir hoffen, sie werden hier von vielen Menschen gelesen und regen zum Nachdenken an.

      Liebe Grüße

    • Die Unterdrückung nicht gesicherter Existenzen ist ein Schicksal der Einsamen, und es funktioniert auch nur, solange diese Einsamen auch einsam bleiben. Schon bald jedoch werden es wohl zu Viele sein – und das macht wiederum kurioserweise Hoffnung. Die Verantwortlichen haben sich die Scheiterhaufen unter den amtlichen Gebäuden bereits vortrefflich selbst errichtet. So bedarf es lediglich noch des zündenden Funkens.

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